Arbeitstitel: die letzten 1234 Tage

von und mit

vera hagemann, helmut kaplan, antonia manhatsberger, klaus meßner, johannes schrettle

Während die normalste wohnung der welt  in einzelteile zerlegt in die öffentlichkeit dringen wird, arbeiten wir an der nächsten produktion, die wir im januar 2022 zeigen werden. 

ARBEITSTITEL: DIE LETZEN 1234 TAGE  ist eine performative erinnerung an den 19.1.2018. es war ein normaler donnerstag, an dem der sturm friederike über deutschland wütete, VW einen neuen absatzrekord aufstellte, und wir uns zu fünft (vera hagemann, klaus meßner, johannes schrettle mit den gästen helmut kaplan und antonia manhartsberger) in einem grazer atelier trafen, um über die zukunft nachzudenken. wir vermuteten, dass im jahr 2021 erste digitale einheiten unter unserer haut sein würden, dass die autoritäre wende sich immer unaufhaltsamer entwickeln würde, und dass wir uns privat weiter durchwursteln würden. eine pandemie kam in unseren gesprächen nicht vor, auch nicht in den tagebucheinträgen, mediendokumenten und gebrauchsgegenständen die wir als abschluss dieses tages in eine kiste legten, die für 1234 tage versperrt werden sollte, und deren inhalt uns mittlerweile wie aus einer anderen zeit vorkommt. ist er ja auch. 

 

 

ab Januar 2022 in Graz

WEITERE INFO IN KÜRZE!

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